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Galaxy Tab S3: Samsung’s Top Tablet im Review

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Und wieder treffen wir uns hier in unserem Review-Bereich. Dieses mal wollen wir euch das niegelnagelneue Galaxy Tab S3 aus dem Hause Samsung vorstellen. Samsung selbst hat das Tablet ja bereits am 26. Februar 2017 im Rahmen einer Pressekonferenz auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt. Das Galaxy Tab S3 ist dabei auch das erste Tablet der Tab S Reihe, das ab Werk mit einem S-Pen ausgestattet ist. Inwieweit Euch der S Pen etwas bringt und wie gut das Tab S3 wirklich ist, wollen wir Euch in diesem Review näher bringen.

Fast schon traditionsgemäß wollen wir mit den technischen Daten anfangen:

Die technischen Daten des Samsung Galaxy Tab S3 im Überblick

  • 9,7″ großes Super Amoled Display mit einer Auflösung von 2.048 x 1.536 pixeln
  • 32 GB interner Speicher (erweiterbar durch micro SD Karte auf bis zu 256 GB)
  • 4 GB RAM
  • 13 Megapixel Rückkamera
  • 5 Megapixel Frontkamera
  • USB Type C
  • Qualcomm Snapdragon 820 Prozessor mit einer Taktung von 2,15 GHz
  • 6.000 mAh Akku mit Fast Charging
  • Samsung Smart Switch, S Note, Air Command, Samsung Flow
  • Android 7.0 Nouagt
  • 4 Lautsprecher von AKG by Harman Kardon
  • S Pen
  • Game Launcher mit Vulkan API
  • HDR Unterstützung
  • schlankes Design aus Metall und Glas
  • Preise:
    • WiFi-Version: 679€
    • LTE: 769€
  • Farben:
    • schwarz
    • silber: hinten silber, vorne schwarz
Verarbeitung und Optik

Samsung hat beim Tab S3 in Sachen Verarbeitung und Optik wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Zum ersten Mal überhaupt geht man beim Tablet nun auch den Weg, den man schon seit Jahren, um genau zu sein, seit dem Galaxy S6 und S6 edge geht. Ein Design aus Metall und Glas. Der Rahmen ist hier aus Metall gearbeitet während wir auf der Front- und Rückseite ein Gorilla Glass haben. Die Rückseite ist außerdem so gearbeitet, das es schön glänzt/schimmert, wenn man diese ins Sonnenlicht hält. Desweiteren ist das Display nun auf einer Ebene mit dem Gehäuse. Beim Galaxy Tab S2 zum Beispiel, war dies noch anders. Denn hier stand der Rahmen leicht über das Display hinaus.

Der Rahmen des Tab S3 ist nun nicht mehr so kantig wie der des Galaxy Tab S2, setzt aber dann auch noch auf Rundungen. Diese Rundungen sind aber auf dem flachen Teil wieder etwas herausgearbeitet worden. Auch hier befindet sich rund herum eine kleine Kante die auf Hochglanz poliert ist, was dem Tablet eine edle Note verpasst.

Buttons, Lautsprecher und Anschlüsse

Das südkoreanische Unternehmen setzt erstmals im Tablet-Bereich auch auf den USB Type C Anschluss, welcher eine höhere Ladegschwindigkeit und auch eine höhere Geschwindigkeit beim kopieren von Daten besitzt. Außerdem gibt es erstmals auch ganze vier Lautsprecher, welche einen neuen Grill besitzen und außerdem von AKG by Harman Kardon sind. Die Lautsprecher haben also eine wirklich ausgezeichnete Qualität. Schauen wir uns die Buttons, also den Rahmen an sehen wir die üblichen verdächtigen.

Also haben wir auf der rechten Seite den Power-Button, die durchgehen Lautstärkewippe, den Slot für die micro SD Karte, zwei Löcher für Sensoren und viel Metall. Auf der Unterseite sehen wir zwei Kunststoffunterbrecher, einen 3,5 mm Klinkenanschluss, den USB Type C Port, und zwei Lautsprecher. Auf der linken Seite befindet sich der Connector für das Book Cover Keyboard und zwei kleine Magneten. Die Oberseite ist durch zwei Kunststoffunterbrecher und zwei Lautsprecher belegt.

Software 

Samsung setzt hier, wie auch beim Galaxy S6 (edge) und beim Galaxy S7 (edge) auf die fast neueste Android Iteration 7.0 Nougat inklusive dem neuen Design. So ist das gesamte Design in einem weiß gehalten und wirkt moderner und cooler als zum Beispiel das Galaxy Tab S2 mit Android 6.0. Marshmallow. Außerdem finden wir hier alte bekannte, die wir bereits vom Galaxy Note 7 finden. Eines davon ist der Sicherer Ordner, in dem ihr Daten ablegen könnt, an die keiner heran kommen soll. Das andere wäre der Blaufilter, mit dem ihr die Blauwerte vom Display reduziert und das Display dadurch abdunkeln könnt. Dadurch schont man die Augen in dunklen Räumen.

Desweiteren setzt Samsung erstmals im Tablet Bereich auf den sogenannten Game Launcher und die Game Tools. Dazu kommen wir aber später noch einmal. Außerdem gibt es auch hier die Möglichkeit durch doppel-tippen des Multitasking Buttons zwischen den letzten beiden geöffneten Apps hin und her zu switchen. Desweiteren existiert beim Tab S3 auch ein Fingerabdruckscanner, der tadellos und zuverlässig reagiert. Auch eine HDR Unterstützung ist beim Tab S3 vorhanden. Eine Möglichkeit der besseren Farbdarstellung in Videos und Games.

Game Launcher und Game Tools

Eventuell sagen Euch die zwei Features ja schon etwas. Falls ja könnt ihr direkt zum nächsten Unterpunkt springen. Denn neues gibt es leider nicht. Für alle anderen die, diese Features noch nicht kennen, sei gesagt, das es sich beim Game Launcher um einen zentralen Ort handelt, in dem ihr die Spiele ablegen könnt. Dort könnt ihr auch nachvollziehen wie lange ihr welches Spiel gespielt habt, und Euch auch neue herunterladen. Hier könnt ihr außerdem einstellen ob Spiele gleich ohne Ton geöffnet werden oder nicht und sogar einen Energiesparmodus einstellen.

Die Game Tools sind Tools, mit denen ihr das Gaming so bequem wie möglich haben könnt. Zum einen könnt ihr hier einstellen, das der Zurück Button als auch der Multitasking Button beim zocken deaktiviert sind. Zum anderen könnt ihr hier auch ein Game Play aufzeichnen. Also den Bildschirm aufnehmen wenn ihr zockt. Hier könnt ihr dann auch noch aller Hand wie Videoqualiät, Mikrofon und Kamera de- bzw. aktivieren und ein Profilbild anzeigen.

S-Pen und die Air Command

Der S Pen ist was ganz feines. Mit ihm könnt ihr auf dem Tab S3 arbeiten wie mit einer Maus am Laptop/PC. Desweiteren könnt ihr in speziellen Apps Eurer kreativen Ader freien Lauf lassen und zeichnen. Samsung hat auch hier etwas vom Galaxy Note 5 und Note 7 übernommen. Denn hier ist es möglich, eine Notiz zu erstellen, ohne das Display einzuschalten. Dies nennt sich Screen Off Memo. Auch hier ist es so, das die Strichstärke zunimmt umso fester ihr mit dem S Pen auf dem Display gleitet. Dies wird zum einen durch eine Stiftspitzendicke von 0,7 mm, aber auch durch die Erkennung von 4.096 Druckstufen erreicht. Der S Pen ist ein wenig gummiert, so das er nicht aus der Hand rutschen kann.

Im Air Command könnt ihr zwischen den Befehlen Notiz erstellen, Alle Notizen anzeigen, Smart Select, Screenshot-Notiz und Übersetzen auswählen. Allerdings habt ihr dann noch die Möglichkeit Euch eigene Verknüpfungen im Sinne von Apps die auf dem Tab installiert sind hinzuzufügen. Bewegt ihr Euren S Pen über eine Überschrift einer E-Mail, so wird Euch der Anfang der Mail gleich in einem kleinen Fenster angezeigt. Das ganze nennt sich Air View und ist in vielen Anwendungen möglich. Außerdem könnt ihr wenn ihr an den oberen oder unteren Rand des Display geht, und den Stift über das Display hält dadurch scollen.

Book Cover Keyboard und Book Cover 

Samsung hat Vorbestellern eine nette Zugabe kostenfrei mitgegeben. Um genau zu sein eine Zugabe im Wert von UVP 129,90€. Dabei handelt es sich um ein Cover, mit integrierter QWERTZ Tastatur. Die Tasten sind hierbei einzeln ausgestellt und wirken hochwertig verarbeitet. Außerdem hat man das Gefühl, dass diese ein wenig gummiert sind, so dass man genug grip hat. Allerdings hat man mit der Tastatur meiner Meinung nach zwei Nachteile. Zum Einen lässt sich das Tab S3 nur in einem Winkeln aufstellen, und zum anderen ist dieses Cover nicht mit einer lasche gesichert.

Um das zu verdeutlichen was gemeint ist, sollte man sich vorstellen, dass das Tab S3 herunterfällt. Schon alleine das ist ein Szenario mit dem sich keiner begnügen sollte. Fällt es also runter, kann sich der Deckel des Keyboard Covers öffnen, und macht somit den Weg frei für Displayschäden. Freilich, auch mit geschlossenem Cover hat man nicht den optimalen Schutz, allerdings ist dieser ein wenig besser als komplett ohne.

Aufgrund dessen, und der Tatsache das die Tastatur etwas störend ist, wenn man das Cover umklappt, habe ich mir ein Book Cover, original von Samsung bestellt, was Media Markt und andere Elektroläden listet, aber Samsung noch nicht. Dieses Cover ist etwas dünner, lässt zwei Winkeln zum aufstellen zu, und besitzt die Funktion des automatischen Ein- bzw. Ausschalten des Displays. Allerdings findest man auch hier keine Lasche um das Cover zu sichern.

Fazit

Das Galaxy Tab S3 kommt zwar nicht die allerneueste High Tech Spezifikationen her, denn es wird „nur“ von einem Qualcomm Snapdragon 820 Prozessor aus dem Jahr 2015 und Android 7.0 Nougat angetrieben, allerdings sollte dies die Leistung des Tab S3 nicht schmälern. Denn auch mit den Spezifikationen gehört das Tab S3 zu der absoluten Oberklasse und verfügt über ordentlich Power. Wer allerdings nicht gerade viel Wert auf einen S Pen, Lautsprecher von AKG by Harman Kardon und ein tolles edles Design legt, der sollte sich angemessen des Preises des Tab S3 von 679€ für die WiFi- und 769€ für die LTE-Version entweder mit einem Kauf warten oder sich beim Galaxy Tab S2 umsehen.

Das Galaxy Tab S2 hat sich gerade bei einem Preis von etwa 420€ bei Amazon festgesetzt. Der Vorgänger des Tab S3 erhält mit großer Wahrscheinlichkeit noch Android 7.0 Nougat. Allerdings dürfte danach, bis auf Sicherheitsupdates, Schluss sein. In Sachen Updates und Leistung ist man beim Tab S3 aber auf jeden Fall besser aufgestellt.

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